Tanikawa Shuntarõ / Japan

minimal

Weltempfänger 28 / Herbst 2015

»minimal« birgt eine Fülle an Dichtungen, die in ihrer kargen sprachlichen Reduziertheit ein Glücksfall sind im Werk des großen japanischen Dichters Tanikawa Shuntarõ, dessen verspieltes Wesen bislang weitläufige Formen des Ausdrucks prägte. Im Nachwort schreibt er darüber: »Ich nehme an, es war das unterschwellige Verlangen zu schweigen, noch einmal ins Schweigen zurückzukehren und neu mit dem Schreiben zu beginnen, was mich veranlasste, eine solche mir bis dahin nicht geläufige Kurzform zu wählen.« - Wir hören förmlich, wie beredt das Schweigen ist, wie klingend die Stille hinter dem Rauschen unserer Zeit! Wir bedanken uns beim Dichter und bei jenem Zauber, der ihn veranlasst hat, das Schweigen zu verdichten! Bibliophil gestalteter deutsch-japanischer Band mit Prägedruck auf dem Titel, der sich in drei Teilen auf ca. 80 Zentimeter auseinander falten lässt.


Lyrik, 2013
Originalsprache: Japanisch, übersetzt von Eduard Klopfenstein
Verlag: Secession , ISBN: 978-3-905951-22-6

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