
"Von Frauen geschriebene Werke haben in Japan einen anderen Stellenwert als bei uns", heißt es im einführenden Essay der Herausgeberin zur Tradition der Frauenliteratur in Japan. Den hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegenden, zwischen 1956 und 1981 entstandenen, in Sprache und Tonfall, in der kunstvollen Nuancierung des Sujets höchst unterschiedlichen elf Erzählungen ist vor allem eines gemeinsam: Sie alle beziehen eindeutig Gegenpositionen zur hergebrachten Eheordnung.
Kono Taeko: Knochenfleisch / Enchi Fumiko: Das Ehepaar / Yoshiyuki Rie: Im Brunnen die Sterne / Tomioka Taeko: Heirat / Sata Ineko: Ihr eigenes Herz / Uno Chiyo: Glück / Enchi Fumiko: Ahorn im Winter / Takahashi Takako: In Versuchung / Tsushima Yuko: Unsere Väter / Oba Minako: Kiriko / Ariyoshi Sawako: Tanzender Ruß
". eine sorgfältige und materialreiche Dokumentation, die jedem, der sich für die moderne japanische Literatur und die japanische Gegenwartsgesellschaft interessiert, empfohlen werden kann." (Irmela Hijiya-Kirschnereit, "Frankfurter Allgemeine Zeitung")
". eine Entdeckung. Das Niveau ist erstaunlich. wird dem Leser allmählich deutlich, daß hier, wenn auch vielleicht kein literarischer Kontinent, so doch ein Archipel noch zu entdecken bleiben wird." (Ralph- Rainer Wuthenow, "Frankfurter Rundschau")
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