Shahram Rahimian / Deutschland, Iran

Schiller Connection

Yussef Ayene ist ein Lebemann. Er genießt sein Leben in vollen Zügen und wirkt mit seinen 50 Jahren manchmal wie ein sorgloser Teenager. Sein Problem sind die Frauen, aber eigentlich nur eine bestimmte Frau: seine große Liebe Anne. Sie lernte er kennen als er aus dem Iran als Student nach Deutschland kam wo er Josef wurde. Aber das ist Vergangenheit, und Josef beschäftigt sich lieber mit der Gegenwart. Doch Anne will mehr als eine lockere Affäre. Sie will eine ernste Beziehung, Verbindlichkeit und ein Leben zu zweit. Sie stellt Josef vor die Wahl: Alles oder Nichts und das ausgerechnet an dem Tag, a dem die Polizei bei Josef anruft. Man braucht ihn als Übersetzer in einem Mordfall. Und plötzlich ändert sich alles, denn im Leichenschauhaus trifft er Frau Doktor Simone Schmitt, die Tochter des Hauptkommissars Hans Müller, der eigentlich der getarnte Helmut Kohl zu sein scheint. Die Anziehung ist da, sehr zu Ärger manch männlicher Kollegen und Josef und es kommt wie es kommen soll, eine Liebschaft beginnt. Sie treffen sich immer wieder und Josef erzählt ihr seine Geschichte. Vom Iran, dem Leben in Hamburg, der Begegnung mit Anne und dem plötzlich entfachten politischen Aktivismus, der alles in Frage stellte. Anne und Josef waren glücklich, bekamen eine Tochter und einen Sohn. Heirateten sogar. Und dann kam der Plan der Freunde Ali und Sam gegen den Iran zu kämpfen und Josef verlässt seine Familie. Ein ewiges hin und her beginnt. Doch jetzt zählt nur Simone, gilt es den Mord aufzuklären, Schiller ins Persische zu übersetzen und die Vergangenheit zu verlassen, aber die Stimme auf dem Anrufbeantworter bleibt hartnäckig.


Lyrik, 312 Seiten, 2011
Originalsprache: Deutsch
Verlag: Sujet, ISBN: 978-3-933995-68-1
Erscheinungsdatum: 15.04.2011

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