Manuel Pereira / Kuba, Mexiko

Comandante Veneno

Der Autor erzählt von der Alphabetisierungskampagne nach der Revolution aus der Sicht eines Jungen der, in einem einsamen Dorf auf sich gestellt, die Bauern unterrichten soll. Pereira hebt sich von anderen Autoren ab, insofern er Elemente des ‚magischen Realismus’ in seine Fabel aufnimmt. Vorbilder wie Carpentier, der seinen Roman nachdrücklich befürwortete, sind dabei unverkennbar. Allerdings wird diese magische und skurile Welt, in der die Kühe ebenso spurlos verschwinden wie leere Milchflaschen, entzaubert, indem der Autor eine plausible Erklärung aller Widrigkeiten in der klandestinen Aktivität einiger Konterrevolutionäre findet, die das Gebiet um das Dorf verunsichern ...


Roman, 233 Seiten, 1982
Originalsprache: Spanisch, übersetzt von Juliane Piron
Originaltitel: El comandante veneno
Verlag: Volk und Welt