Jorge Icaza / Ecuador

Huasi-Pungo. Ruf der Indios

Der Roman schildert mit brutaler Offenheit die Tragödie der Indios in Ecuador, deren Parzellen (huasipungos) der Enteignung von Großgrundbesitzern zum Opfer fallen. Beim Bau der Straße sterben die Indios bei der mörderischen Arbeit, andere, die sich zur Wehr setzen, werden vom Militär niedergemetzelt: Ergebnis der unheiligen Allianz von Kapital, Großgrundbesitz, Klerus und Militär, die auch heute noch die Gesellschaft in Lateinamerika bestimmt.


Roman, 341 Seiten, 1952
Originalsprache: Spanisch, übersetzt von Paul Zech
Originaltitel: Huasipungo
Verlag: Greifenverlag