Unterstützen Sie uns als Mitglied von Litprom e.V.
mehrJetzt mehr erfahren und informieren!
mehrUnterstützen Sie uns als Mitglied von Litprom e.V.
mehrJetzt mehr erfahren und informieren!
mehr
In den Gedichten von Adalber Salas Hernández (1987, Caracas) erklingt eine Musik, die wie Gemurmel ist, wie ein auf links gedrehtes Vaterunser, und die ein Paradies im Innern aufscheinen lässt, das Gott verlassen hat. Der Dichter schlägt eine Sprache ohne Zukunft vor, ohne Vergütungsfuror oder sich selbst repetierende Schuldgefühle. Denn »niemand außer uns, so der häretische Dichter, spürt im Nachhall / ihrer Mauern / das Meer.«
Illustration: Andreína Vallés.
lieferbar