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Weltempfänger 26 / Frühjahr 2015
'Wandern, graben, warten, genau das ist der Vorgang, der mich dazu bringt, ein Gedicht zu schreiben', sagt der guatemaltekische Dichter Humberto Ak'abal. 'Mein Großvater, ein Maya-K'iche'-Priester, brachte mir bei, die Unwetter zu lesen, die Windstärke mit den Fingerkuppen zu messen, das Vogelgezwitscher zu deuten, die Stimme des Feuers und das Verhalten der Tiere zu erkennen.' Das sind denn auch die Themen, der Ton, die Sprache geworden: seine Gedichte. Der Übersetzer Erich Hackl wünscht sich, dass 'Geistertanz' als Erzählung in Versen gelesen wird, als ein durchgehender Bericht aus einer scheinbar entlegenen, fremden Weltgegend, der auf jeder Seite neu ansetzt.
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