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Beatriz Bracher verarbeitet in ihrem Roman das gesellschaftliche Trauma der brasilianischen Militärdiktatur von 1964 bis 1985, das sie anhand eines Einzelschicksals, das den Leser direkt anspricht und berührt, literarisch darstellt. Ein Universitätsdozent lässt nach der Pensionierung sein Leben Revue passieren. Als Oppositioneller unter der Militärdiktatur verhaftet und gefoltert, lebte er jahrzehntelang mit dem Makel des Verdachtes, seinen Freund verraten zu haben. Der Autorin gelingt es auf exemplarische Weise, die persönlichen Tragödien und inneren Konflikte von Menschen unter einer Militärdiktatur nachempfindbar zu machen. Ihr Roman ist zugleich eine über den zeitgenössischen Kontext hinausweisende Auseinandersetzung mit der Frage von Schuld, Verantwortung und falscher Verdächtigung.
Roman, 176 Seiten, 2015
Originalsprache: Portugiesisch, übersetzt von Maria Hummitzsch
Originaltitel: Não falei
Verlag: Assoziation A, ISBN: 9783862414383
Erscheinungsdatum: 02.2015
Die Übersetzung wurde gefördert von Litprom mit Mitteln des Auswärtigen Amts sowie (bei Verlagen in der Schweiz) des Schweizer Südkulturfonds.
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