César Aira / Argentinien

Die nächtliche Erleuchtung des Staatsdieners Varamo

Varamo, einem Schreiber dritten Ranges, wird im Ministerium von Colón in Panama sein Monatslohn in Falschgeld ausgezahlt. Er kann das Geld nicht ausgeben, weil er sofort verhaftet würde, und widmet sich daher zunächst dem Einbalsamieren von Kleintieren, bevor er in der Stadt einen Kaffee trinken geht. Dort wird er Zeuge eines Autounfalls, trifft eine rätselhafte junge Dame sowie ein paar Verleger, für die er in nur einer Nacht das Versepos Der Gesang des jungfräulichen Kindes verfasst. Eine Künstlersatire und Beamtenparodie in einem, niedergeschrieben von César Aira, dem 'einzigen wahren Schüler von Borges' (FAZ).


Roman, 96 Seiten, 2010
Originalsprache: Spanisch, übersetzt von Matthias Strobel
Originaltitel: Varamo
Verlag: Wagenbach, ISBN: 978-3-8031-2636-8
Erscheinungsdatum: 2010

Die Übersetzung wurde gefördert von Litprom mit Mitteln des Auswärtigen Amts sowie (bei Verlagen in der Schweiz) des Schweizer Südkulturfonds.