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Der Nobelpreisträger und große Vermittler zwischen europäischer und indischer Kultur.
Rabindranath Tagore wurde von seiner einsamen Kindheit und einer tiefen, brüderlichen Liebe zur Natur geprägt: Bis ins hohe Alter hat er über und für Kinder geschrieben, liebte er die diesseitige Welt, den Kosmos. Nicht die asketische Tradition des Hinduismus zog ihn an, sondern das sinnliche Leben – der Wechsel der Jahreszeiten, der Anblick eines Schwarms Wildgänse am Himmel. Seine Prosa ist geschmeidig und elegant; seine weit über 2000 Lieder schöpfen aus der klassischen nord-indischen Musiktradition, assimilieren auch Elemente der Volksmusik Bengalens, und besitzen doch einen unverwechselbaren Klang: sanft, schmelzend, oft melancholisch. Die Auswahl dokumentiert auch diesen wesentlichen Aspekt seines Werkes.