Carlos A. Aguilera / Kuba

Theorie der chinesischen Seele

Kann man sich – ausgehend vom Sarkasmus, der Parodie, der Wahnvorstellung, der Karikatur – dem totalitären Geist annähern? Das und vieles mehr gelingt Aguilera in seinem ersten Prosaband, der bereits auf Spanisch, Kroatisch und Tschechisch erschienen ist. Es ist eine tragikomische Betrachtung, wie ein System, und zwar irgendein System, unaufhörlich versucht, uns zu kontrollieren. Scheinbar nebenbei nimmt C. A. A. auf seiner fiktiven Reise durch China die westlichen Klischees in der Wahrnehmung des asiatischen Tigers aufs Korn. Eine köstliche Travestie der “gelben Gefahr”! ". diese phantastische Reise durch China ist vor allem eine wunderbare Reise durch die totalitäre Geisteshaltung." (Idalia Morejón, Encuentro de la cultura cubana, Spanien) "Aguilera gehört zur ‘Piñera-Seite’ der kubanischen Literatur." (Gabriel Wolfson, Crítica, México) Carlos A. Aguilera: geb. 1970 in Havanna, Studium der Philologie, 1997-2002 Mitherausgeber der alternativen Zeitschrift für Literatur und Politik “Diáspora(s)”, aufgrund dieser Tätigkeit Bedrohung durch das kubanische Regime, auf Einladung des deutschen PEN-Clubs Ausreise aus Kuba, seit 2005 Werkstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Dresdner Bank, lebt in Deutschland
Roman, 108 Seiten
Originalsprache: Spanisch, übersetzt von Udo Kawasser
Verlag: Leipziger Literaturverlag, ISBN: 978-3-86660-036-2
Erscheinungsdatum: 11.10.2007

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