Laila Baalabakki / Libanon

Ich lebe

»Ich lebe« erzählt die Geschichte einer rebellischen jungen Frau aus dem Libanon der späten fünfziger Jahre. Lîna, Tochter eines angesehenen Geschäftsmannes in Beirut, will sich von den Fesseln ihrer traditionellen Familie befreien. Für ihren Vater, der sich durch Krieg und politische Krisen bereichert hat, und ihre unterwürfige Mutter hat sie nur noch Verachtung übrig. Um sich finanziell unabhängig zu machen, nimmt sie eine Stelle als Sekretärin an. Immer wieder verweigert sich die junge Frau den gängigen Normen. Als sie sich in Bahâ, einen irakischen Studenten, verliebt, hofft sie auf Befreiung durch die Liebe. Bahâs einziges Ziel im Leben ist jedoch die Revolution. Der autobiographisch geprägte Roman »Ich lebe« der libanesischen Schriftstellerin Laila Baalabakki ist ein erfolgreicher Klassiker der arabischen Frauenliteratur. Die stark vom Existentialismus beeinflusste Laila Baalabakki war eine der ersten arabischen Autorinnen, die es wagte, die Unterdrückung der Frau zu thematisieren; sie ist deshalb mitunter schon als arabische Françoise Sagan bezeichnet worden.
Roman, 284 Seiten
Originalsprache: Arabisch, übersetzt von Leila Chammaa
Originaltitel: Anâ ahyâ
Verlag: Lenos, ISBN: 978-3857872297
Erscheinungsdatum: 1994

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