Kim Chi-ha / Korea

Aufgehen der Knospe

Kim Chi-Ha, mit eigentlichem Namen Yong-il, wurde am 4. Februar 1941 in Mokpo, im Süden Südkoreas geboren. An der Universität studierte er Ästhetik. Mit der Veröffentlichung seiner Ballade "Die fünf Banditen" 1970 erregte er große Aufmerksamkeit. Durch seine aktive Teilnahme an der Demokratiebewegung - sein Schriftstellername Chi-Ha bedeutet "Untergrund" - war er in den 1960er Jahren mehrmals gezwungen, in den Untergrund zu gehen. Während der Militärdiktatur in den 1970er Jahren wurde er mehrfach verhaftet, einmal zum Tode verurteilt und begnadigt. Insgesamt saß er über 7 Jahre im Gefängnis. Seine Texte waren bis 1984 verboten. Für sein Engagement in der Demokratiebewegung und für seine Literatur fand Kim Chi-Ha auch international Anerkennung.
Lyrik, 120 Seiten
Originalsprache: Koreanisch, übersetzt von Kang Seung-Hee und Torsten Zaiak
Verlag: Abera, ISBN: 3-934376-66-5
Erscheinungsdatum: 01.2006