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Juni 2019 Newsletter

Liebe Freund*innen der Weltliteratur,

es ist wieder soweit — wie jedes Jahr um diese Zeit haben die Leser*innen die Wahl: Für eine der acht tollen Anwärterinnen für den LiBeraturpreis 2019 können Sie online ihre Stimme abgeben.
Wir freuen uns auf möglichst viel Beteiligung am Public Voting, das am 5. Juni auf unserer Website startet. Der Auftakt findet wieder in Form der bewährten Kick-Off-Veranstaltung im Haus am Dom in Frankfurt statt. Alle nominierten Titel werden von der Jury der Litprom-Bestenliste »Weltempfänger« vorgestellt, und der Schauspieler Stéphane Bittoun liest Auszüge aus den Werken.
Außerdem auch wieder ganz frisch ausgeliefert: Der neue »Weltempfänger« mit den Empfehlungen für den Sommer.

Ihr Litprom-Team

Der »Weltempfänger« Nr. 43

Mit den sieben besten Büchern in den Sommer

Diesmal etwas für die Fans der kurzen Form: Gleich drei Erzählbände haben es auf die aktuelle Litprom-Bestenliste geschafft!
Außerdem mit dabei: Romane aus Argentinien, Syrien, Israel und Südkorea. Literatur für einen heißen Sommer — intensiv, urban und rasant.

Die gesamte Bestenliste ansehen

LiBeraturpreis 2019: Acht starke Autorinnen sind für den Publikumspreis für Weltliteratur von Frauen nominiert

Die Abstimmung startet mit einem Kick-Off Event am 5. Juni und läuft bis zum 16. Juni | Stimmen Sie unbedingt mit ab!

Nominiert sind:

Nanae Aoyama JAPAN »Bruchstücke«. Cass Verlag, Ü. Katja Busson und Frieder Lommatzsch

Rita Indiana DOMINIKANISCHE REPUBLIK »Tentakel«. Wagenbach, Ü. Angelica Ammar

Lina Meruane CHILE »Rot vor Augen«. Arche, Ü. Susanne Lange

Guadalupe Nettel MEXIKO »Nach dem Winter«. Blessing, Ü. Carola Fischer

Mercedes Rosende URUGUAY »Krokodilstränen«. Unionsverlag, Ü. Peter Kultzen

Samanta Schweblin ARGENTINIEN »Sieben leere Häuser«. Suhrkamp, Ü. Marianne Gareis

Kamila Shamsie PAKISTAN »Hausbrand«. Berlin Verlag, Ü. Nikolaus Hansen

Dima Wannous SYRIEN »Die Verängstigten«. Blessing, Ü. Larissa Bender

Mehr über die Kandidatinnen erfahren

Details zum Kick-Off Event am Mittwoch, 05.06.2019, 19.30 Uhr im Haus am Dom in Frankfurt

Übersetzungsförderung aus Abu Dhabi

Abu Dhabi verleiht jedes Jahr im Frühling die renommierten Sheikh Zayed Book Awards für arabischsprachige Literatur. Für Europäische Verlage gibt es dazu ein attraktives Förderprogramm für die Übersetzungs- und Werbekosten der prämierten Titel in den Kategorien »Literature«, »Young Author« und »Children’s Book« .

Litprom empfiehlt zur Übersetzung den ausgezeichneten Roman »Remorse Test« (Ikhtibar – al-nadam. Hachette Antoine/Nofal Beirut 2017, Sprache Arabisch) des syrischen Autors Khalil Sweileh.
Er schreibt über den Krieg und blickt auf diejenigen, die das Land  nicht verlassen wollten oder konnten. Auf die, die geblieben sind. Auf ihre Einsamkeit, ihre psychische Versehrtheit. Wehmütig erzählt er vom Untergang einer ganzen Welt.

Mehr Informationen zu Autor und Buch

Kurz gemeldet

Zum ersten Mal wurde ein arabischsprachiges Werk mit dem Man Booker International Prize augezeichnet
Mit Jokha Alharthis Roman gewann erstmals ein arabischsprachiges Werk den renommierten Preis. »Celestial Bodies« ist der erste Roman einer Autorin aus dem Oman, der ins Englische übersetzt wurde. Er setzt sich mit der Geschichte der Sklaverei im Oman auseinander, die in dem Land erst 1970 abgeschafft wurde.
Der Man Booker International Prize zählt zu den wichtigsten Literaturpreisen Großbritanniens.

Der kenianische Schriftsteller und Kuturwissenschaftler Ngugi wa Thiongo erhält den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück
In der Erklärung der Jury heißt es, er bekomme die Auszeichnung vor allem für seinen Essayband »Dekolonialisierung des Denkens«. Darin beschäftige sich Ngugi wa Thiongo hauptsächlich mit den kulturellen Folgen des Kolonialismus in Afrika. Die Jury wolle mit der Preisvergabe den Blick auf die tieferliegenden Ursachen von Flucht und Migration heute lenken. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Mehr erfahren

»Was liest Du gerade?«

Marcella Melien:

»Die Anthologie Imagine Afrika 2060. Wie sieht die Zukunft des afrikanischen Kontinents aus? Zehn afrikanische Autor*innen — etablierte wie Ken Bugul und junge wie Okwiri Oduor — haben zu diesem Thema Texte geschrieben. Mal düster, mal hoffnungsvoll, zwischen Märchen und Science-Fiction. Ich freue mich auch schon auf unseren Weltempfänger-Salon im September: Okwiri Oduor wird zu Gast sein und mit uns über ihre Geschichte sprechen.«

Marcella absolviert zur Zeit ein Volontariat bei Litprom.

Die Anthologie ist im Peter Hammer Verlag 2019 erschienen.

Herausgegeben von Christa Morgenrath und Eva Wernecke.
Übersetzungen von Jutta Himmelreich, Gudrun Honke und Michael Kegler.

Neuer Lesestoff für kleine und größere Bücherwürmer

Empfehlungen von Litprom-Mitarbeiterinnen

Das Litprom-Team ist immer weltliterarisch unterwegs, und besonders gern stöbern wir auch in der Kinder- und Jugendliteratur und machen auf besonders tolle Bücher aufmerksam. Bücher, die vielleicht nicht in allen Kinderregalen der Buchhandlungen zu finden sind.

Unser aktuelles Lieblingsbuch:
Eymard Toledo BRASILIEN/DEUTSCHLAND (Text und Illustration): »Juju und Jojô« (aus dem Portugiesischen von Michael Kegler, Baobab Books, 32 Seiten. Ab 5)

Zur Rubrik Kids & Teens

Next One

Der nächste reguläre Newsletter erscheint im September.

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Tel.: 069 /2102 -143
kassler@buchmesse.de
www.litprom.de

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