Übersetzungsförderung

Übersetzungsförderungsprogramm

für Belletristik aus Afrika, Asien, Lateinamerika, der arabischen Welt und der Türkei

Seit 1984 ist Litprom Anlaufstelle für die Förderung von Übersetzungen belletristischer Werke aus Afrika, Asien und Lateinamerika ins Deutsche. Das Programm soll den literarischen Kulturaustausch verstärken und die Veröffentlichung wichtiger Werke zeitgenössischer Autor*innen aus den genannten Regionen befördern.

Seit April 2017 können deutsche Verlage nun auch geplante Übersetzungen aus dem Türkischen einreichen.

Vorrangig gefördert werden Werke von zeitgenössischen Autor*innen, die bisher gar nicht oder nur unzureichend in deutscher Übersetzung vorliegen sowie Werke aus Ländern, deren Literatur nur unzulänglich auf dem deutschsprachigen Buchmarkt vertreten ist.

Das Programm wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und des Schweizer SüdKulturFonds finanziert.


Übersetzungsförderung für Literatur aus Afrika, Asien, Lateinamerika, der arabischen Welt und der Türkei — Zuschuss für Verlage durch Litprom

Pressemitteilung vom 27.06.2018

Insgesamt sieben Verlage werden mit Mitteln des Auswärtigen Amtes und des SüdKulturfonds der Schweiz einen Zuschuss zu den Übersetzungskosten bekommen. Fünfzehn Anträge wurden eingereicht.


Die geförderten Titel:

  • Juan Gabriel Vásquez (Kolumbien): »Die Gestalt der Ruinen«, übersetzt von Susanne Lange. Schöffling & Co (AA)


  • Luis Ruffato (Brasilien):»Das Buch der Unmöglichkeiten« (Teilansicht der Nacht, Band 4), übersetzt von Michael Kegler. Verlag Assoziation A (AA)


  • Neel Mukherjee (Indien): »Das Leben in einem Atemzug«, übersetzt von Giovanni und Ditte Bandini. Verlag Antje Kunstmann (AA)


  • Patrícia Melo (Brasilien): »Der Nachbar«, übersetzt von Barbara Mesquita. Klett-Cotta (AA)


  • Fariba Vafi (Iran): »Der Traum von Tibet«, übersetzt von Jutta Himmelreich. Sujet Verlag (AA)


  • Néhémy Pierre-Dahomey (Haiti): »Die Zurückgekehrten«, übersetzt von Lena Müller. Edition Nautilus (AA)


  • Elif Safak (Türkei): »Mahrem«, übersetzt von Gerhard Meier. Kein & Aber (SüdKulturfonds, CH)


Der nächste Abgabetermin für Anträge von deutschen Verlagen ist der 1. November 2018. Die vollständigen Unterlagen schicken Sie bitte an hekele@book-fair.com
Schweizer Verlage reichen ihre Anträge bis zum 15. Oktober 2018 direkt beim SüdKulturFonds ein. Informationen hierzu unter www.artlink.ch/fonds.  


Wichtiges

Anträge auf Zuschüsse können lediglich deutsche Verlage und Verlage aus der Schweiz stellen. (Eine Antragstellung durch Übersetzer*innen oder Autor*innen ist nicht möglich!)

Anträge deutscher Verlage können jeweils bis einschließlich 1. November und 1. April bei Litprom eingereicht werden. E-Mail-Kontakt: hekele@book-fair.com (Schweizer Verlage reichen ihre Anträge jeweils bis zum 15. März, bzw. bis zum 15. Oktober, direkt bei Artlink/SüdKulturFonds ein: www.artlink.ch/fonds)

An Förderung interessierte Verlage müssen ein Mindesthonorar von 19,- Euro je Normseite an die Übersetzer*innen zahlen. Bei Lyrik 3,- Euro je Gedichtzeile.

Zum Zeitpunkt der jeweiligen Jury-Sitzungen im Januar und Juni können sich bereits im Druck befindende Bücher nicht mehr gefördert werden.

Entscheidungsverfahren

Litprom e.V. holt unabhängige Gutachten ein, die die literarische Bedeutung des Werkes im Original und vor allem in der Übersetzung beurteilen. Mithilfe der Gutachten und der eingereichten Unterlagen entscheidet anschließend eine Jury im Januar bzw. im Juni über die Anträge. Eine gut lektorierte, aussagekräftige Übersetzungsprobe ist daher dringend zu empfehlen, um das Werk beurteilen zu können.

Antragstellung

Zur Antragstellung bei Litprom e.V. bitte das Formular (nachstehend zum Download) einreichen. Bitte die Hinweise auf Seite 2 des Antrags für weitere einzureichende Unterlagen sowie deren Benennung beachten! Anträge nur elektronisch einreichen!

Antragsformular


Kontakt

Joscha Kristof Hekele

hekele@book-fair.com

Tel. 069/2102 250


Übersetzungsförderung für Literatur aus Afrika, Asien, Lateinamerika, der arabischen Welt und der Türkei —​ Zuschuss für Verlage durch Litprom

Pressemitteilung vom 5. Februar 2018

Insgesamt zwölf Verlage werden mit Mitteln des Auswärtigen Amtes und des SüdKulturfonds der Schweiz einen Zuschuss zu den Übersetzungskosten bekommen.  

Die geförderten Titel:

  • Rahman Abbas (Indien) »Die Stadt, das Meer, die Liebe«; übersetzt aus dem Urdu von Almut Degener; Draupadi Verlag (AA)


  • Khaled Khalifa (Syrien). »Der Tod ist ein mühseliges Geschäft«, aus dem Arabischen übersetzt von Hartmut Fähndrich, Rowohlt Verlag (AA)


  • Omar Robert Hamilton (Ägypten). »Stadt der Rebellion« aus dem Arabischen übersetzt von Brigitte Walitzek, Wagenbach (AA)


  • Maya Abu Al-Hayyat (Palästina): »Ausgewählte Gedichte«, aus dem Arabischen übersetzt von Suleiman Taufiq, Sujet Verlag (AA)


  • Rita Indiana (Dominikanische Republik):  »Tentakel«, aus dem Spanischen übersetzt von Angelica Ammer, Wagenbach (AA)


  • Yerandy Fleites Pérez, Carlós Celdrán, Agnieska Hernández, Reinaldo Montero, Yunior García und Abel González Melo (Kuba): »Sechs Theaterstücke" Anthologie, aus dem Spanischen übersetzt von Franziska Muche, Miriam Denger, Carola Heinrich, Mehdi Moradpour; Verlag Theater der Zeit (AA)


  • Chinelo Okaparanta (Nigeria): »Unter den Udala Bäumen«, aus dem Englischen übersetzt von Maria Hummitzsch und Sonja Finck; Wunderhorn (SüdkulturFonds CH)


  • Mahi Binebine (Marokko): »Der Hofnarr«  aus dem Französischen übersetzt von Regina Keil-Sagawe, Lenos Verlag (SüdkulturFonds CH)


  •  Melba Escobar de Nogales (Kolumbien): »Das Glück ist ein Fisch«, aus dem Spanischen übersetzt von Jochen Weber, Baobab Verlag (SüdkulturFonds CH)


  • Jidi und A Geng (China) »Der freie Vogel« chinesische Graphic Novel (Band 1-3), aus dem Chinesischen  übersetzt von Martina Hasse; Chinabooks, E.Wolf  


Der nächste Abgabetermin für Anträge von deutschen Verlagen ist der 1. April 2018. Die vollständigen Unterlagen bitte schicken an hekele@book-fair.com.

Schweizer Verlage reichen ihre Anträge bis zum 15. März direkt beim SüdKulturFonds ein. Informationen hierzu unter www.artlink.ch/fonds.