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Lesung mit Boualem Sansal | Romanfabrik, Frankfurt | Di 26.11.19 | 20.00 Uhr

Der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, Boualem Sansal, hat mit seinem neuesten Roman »Der Zug nach Erlingen oder die Verwandlung Gottes« (Merlin Verlag, aus dem Französischen von Vincent von Wroblewsky) seine Trilogie abgeschlossen, die das Thema Islamismus behandelt. Neben religiösem Extremismus schreibt Sansal implizit über globalen Kapitalismus, Umweltzerstörung und bürgerlichen Phlegmatismus.

Seine Werke standen bereits mehrmals auf der von Litprom e. V. herausgegebenen Weltempfänger-Bestenliste, zuletzt das 2012 erschienene »Rue Darwin«.


Klappentext: »Was verbindet Ute von Ebert, Nachfahrin einer Industriellenfamilie und Erbin eines reichen, weltumspannenden Industriekonzerns, und Elisabeth Potier, pensionierte Lehrerin eines Gymnasiums im Brennpunkt der Pariser Banlieue? Ute von Ebert lebt in Erlingen, einer zwölftausend Bürger zählenden deutschen Gemeinde, die von einem unbenannten und unbekannten Feind belagert und bedroht wird. Dieser Feind hat kein anderes Ziel, als alle Menschen seinem Gott zu unterwerfen. Die Bevölkerung von Erlingen wartet derweil fieberhaft und gottergeben auf einen Zug, der sie angeblich evakuieren wird. Doch der Zug kommt nicht. Elisabeth Potier lebt seit ihrer Pensionierung und bis zu ihrem folgenschweren Unfall in der Pariser Metro als Privatlehrerin in Bremen, wo sie den verwöhnten Sprössling einer alten hanseatischen Industriellenfamilie unterrichtet. Ute und Elisabeth — beide Frauen beobachten das Fortschreiten eines sektiererischen Glaubens und die Verwandlung und den Zerfall der erschlafften demokratischen Gesellschaft und revoltieren sich.«


Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Michael Hohmann, den deutschen Text liest Jochen Nix.


Dienstag, 26. November 2019, 20:00 Uhr
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro