LiBeraturpreis

LiBeraturpreis 2019

Es ist entschieden: Mercedes Rosende erhält den LiBeraturpreis 2019

Das beliebteste Buch einer Autorin aus dem Globalen Süden kommt in diesem Jahr aus Uruguay.

Mercedes Rosende wird für Ihren Krimi »Krokodilstränen« mit dem LiBeraturpreis 2019 ausgezeichnet. Das öffentliche Online-Voting im Zeitraum vom 5. bis 16. Juni hat die Autorin klar für sich entschieden.  

Sie erhält ein Preisgeld von 3.000 € und wird von YogiTea dabei unterstützt, ein Literaturprojekt für Frauen oder Mädchen in ihrem Heimatland durchzuführen. Die Preisverleihung findet auf der Frankfurter Buchmesse statt.  

»Krokodilstränen« handelt von einer Gang glückloser Kleinkrimineller, die versucht, in Montevideo einen Geldtransporter zu überfallen. »Mit Verwechslung wird gespielt wie in einer Komödie. Der Leser wird dabei mit Augenzwinkern in das Konstrukt einbezogen. Ein Krimi zum Totlachen«, sagt Ruthard Stäblein, Mitglied der Weltempfänger-Jury, über das Buch.  

Am 5. Juni wurden alle acht nominierten Autorinnen beim Kick Off Event im Haus am Dom in Frankfurt vorgestellt und das Voting eröffnet. Insgesamt haben rund 1400 Leserinnen und Leser abgestimmt. Dem Frankfurter Publikum ist Mercedes Rosende bereits bekannt, da sie im Januar 2019 bereits zu den Litprom-Literaturtagen »Global Crime« eingeladen war.    

Mercedes Rosende, geboren 1958 in Montevideo, Uruguay, studierte Recht und Integrationspolitik. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit ist sie als Anwältin und Journalistin aktiv. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Mercedes Rosende lebt in Montevideo.  

Das Buch: »Krokodilstränen«, aus dem Spanischen von Peter Kultzen. Unionsverlag 2018