Empfehlungen

Wir freuen uns so sehr über unsere Anthologie!

Und wir lesen sie auch alle gerne ...
Vielen Dank an alle, die an der Entstehung des Buchs mitgewirkt haben.


Rezensionen

"In vielen Erzählungen scheint auf, was Frauen an Schwierigkeiten zu bewältigen haben, an Widerwärtigkeiten ertragen müssen. Manchmal sind diese nichts als eingefahrene Gewohnheiten, so dass es nur der Kunst der schreibenden Frauen bedarf, um sie sichtbar zu machen." Maja Petzold hat unsere Anthologie für seniorweb gelesen. Mehr dazu hier.


So proud. So happy.

»Ich liebe sie alle, die Geschichten — geschrieben von Frauen aus aller Welt.« 

Anita Djafari, Mitherausgeberin der Anthologie und Geschäftsleiterin von Litprom, kann sich bei so vielen wunderbaren Erzählungen kaum für eine entscheiden.


Die Welt wird größer

Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse und Mitherausgeber der Anthologie »Vollmond hinter fahlgelben Wolken« freut sich:

»Die Welt wird größer durch die schreibenden Frauen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt. Nicht geografisch, sondern im Kopf.«


Cacomixtle?

Was ist denn das für ein Titel, »Cacomixtle«? Neugier. Aha, dieses »mittelamerikanische Katzenfrett«, ein possierliches, aber gefräßiges Raubtier, reißt mutmaßlich dem Meerschwein der kleinen Tochter in der Geschichte den Kopf ab. In diesem schlichten, lakonischen Stück Prosa beendet das fiese Frett auch die Affäre der Mutter, zerbeißt die Freiheit, schiebt der Alltagsflucht einen Riegel vor, killt die Lust, führt die Frau zurück an den Herd, buchstäblich.

Der Stil der Mexikanerin Liliana Blum besticht genau durch diese Schnörkellosigkeit, die ein Eheleben unerträglich machen kann. Toller Text, Favorit von Petra.


Ein Paradies, vom Schicksal gezeichnet

Magali, Werkstudentin bei Litprom, hat auch ihren literarischen Liebling in der Anthologie. Es ist »Mit traurigem Herzen«, ein Romanauszug aus »Die weite Sargassosee« von Jean Rhys.

»Jean Rhys schreibt in nuancierter Farbigkeit über Schwarz und Weiß, über ein Paradies, das vom Schicksal gezeichnet wurde, über die Unvereinbarkeit in Zweisamkeit und letztlich über die Frau mit dem unsäglich traurigen Herzen, die unsere Gemüter schon in Charlotte Brontës viktorianischem Klassiker Jane Eyre so sehr bewegt hat.«


Miteinander im Jetzt

Marie ist Werkstudentin bei Litprom. Ihr Favorit: »Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter« der haitianischen Autorin Edwige Danticat.

»Ein Kinderspiel wird zum Sinnbild für mehrere Generationen einer Familie — Danticat schreibt eine eindrückliche Geschichte über die Notwendigkeit, miteinander im Jetzt, statt allein in Vergangenheit oder Zukunft zu leben.«


Anpassung und Rebellion

Hanna ist Werkstudentin bei Litprom und organisiert den »Weltempfang« für die Frankfurter Buchmesse. Ihr Favorit: »Alles ist wichtig«, von der ghanaischen Autorin Ama Ata Aidoo.

»Sie zeigt, wie politisch das Private ist. Wie sich anhand eines scheinbar normalen Alltagsgegenstandes großen Fragen auftun — nach Unterdrückung und Selbstermächtigung, nach Anpassung und Rebellion.«


Ein Riss durch die Welt

Achim ist freier Mitarbeiter von Litprom. Am meisten beeindruckt hat ihn die Geschichte »Das Fahrrad« der großen Assia Djebar.

»Ein kleines Mädchen will das Fahrrad ihres Nachbarn fahren, doch der Vater verbietet es, weil man ihre Beine sehen könnte. Eine Lappalie, und doch zieht sich danach für dieses Mädchen ein Riss durch die Welt.«