LiBeraturpreis

Die Jury hat entschieden:

Sieben Titel stehen auf der Shortlist für den LiBeraturpreis 2022.

Die Shortlist wird am 6.9. im Haus am Dom in Frankfurt vorgestellt. An diesem Abend wird auch die Preisträgerin erstmals öffentlich bekanntgegeben.

Fünf Romane, ein Gedichtband und ein literarischer Essay sind mit dabei. Japan ist mit drei Autorinnen besonders stark vertreten.

Die Jury besteht aus Anita Djafari (Weltempfänger-Jury), Florian Balke (FAZ), Oliver Fründt (Büchergilde Buchhandlung Frankfurt), Corinna Santa Cruz (Büchergilde) und Monika Lustig (Edition Converso).

Diese sieben Autorinnen und Titel sind nominiert (alphabetisch nach Nachnamen):

1. »Kramp« María José Ferrada CHILE
Roman. Aus dem Spanischen von Peter Kultzen. Berenberg Verlag. 

2. »Dornauszieher« Hiromi Ito JAPAN
Roman. Aus dem Japanischen von Irmela Hijiya-Kirschnereit. Matthes & Seitz.

3. »Heaven« Mieko Kawakami JAPAN
Roman. Aus dem Japanischen von Katja Busson. Dumont.

4. »Mister Potter« Jamaica Kincaid ANTIGUA
Roman. Aus dem Englischen von Anna und Wolf Heinrich Leube. Kampa Verlag. 

5. »Zwei Bäume machen einen Wald« Jessica J. Lee KANADA
Literarischer Essay. Aus dem Englischen von Susanne Hornfeck. Matthes & Seitz Berlin.

6. »Jeder geht für sich allein« Chisako Wakatake JAPAN
Roman. Aus dem Japanischen von Jürgen Stalph. Cass Verlag.

7. »Nachtflug überm Meer« Wang Xiaoni CHINA
Gedichte. Aus dem Chinesischen von Monika Gänßbauer. Projektverlag.

Auf der 13 Titel starken Longlist standen alle Titel von Autorinnen, die 2021 auf der Litprom-Bestenliste Weltempfänger empfohlen wurden. Der Autorinnen-Anteil auf der Bestenliste steigt langsam, aber stetig, nachdem er lange bei circa einem Drittel stand. Der LiBeraturpreis soll die unterrepräsentierten Autorinnen besonders würdigen. Er wird während der Frankfurter Buchmesse verliehen. 

Mehr Informationen zu den Werken sowie Fotos und Vitae der Autorinnen finden Sie auf der Seite der Longlist.

Der LiBeraturpreis 2022 wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie den Kulturfonds Frankfurt Rhein Main.