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Achtung: Die Holy Balls kommen!


Samsun Kambalu
, Autor von Jive Talker (Unionsverlag 2010, erscheint im März, Übers. Marlies Ruß) und Konzeptkünstler aus Malawi kommt auf Lesereise. Ob er auch einen Holy Ball mitbringt? Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in unserem Buchtipp oder natürlich direkt bei einer Lesung.

Alle Termine finden Sie auf den Seiten des Unionsverlags »»



Fremdsein in Paris

© Hermance Triay

Alain Mabanckou, der mit 23 Jahren aus der Republik Kongo nach Paris übersiedelte, erzählt in Black Bazar von den Abenteuern eines schwarzafrikanischen Immigranten in Paris. Humorvoll, schlagfertig und mit großem Scharfsinn skizziert der Autor den Zusammenprall verschiedener Kulturen und zeichnet so ein lebensnahes Bild unserer Gesellschaft, die immer noch den richtigen Umgang mit fremden Lebensweisen sucht, selbst wenn diese längst ein Teil von ihr sind. Im März ist Alain Mabanckou mit seinem in Frankreich gefeierten Bestseller-Roman in Deutschland zu Gast.

Dienstag, 2. März 19.30 Uhr, Haus der Kulturen der Welt  Berlin und im Rahmen einer Fachtagung über afrikanische Literatur an der Humboldt Universität Berlin
Mittwoch, 3. März, 19.00 Uhr, Hauptbücherei Wien
Donnerstag, 4. März, 19.00 Uhr, Afro-Astiatsches Institut Graz, Leechgasse 22, 8010 Graz
Montag, 15. März Institut français Düsseldorf
Dienstag, 16. März Deutsch-Französisches Kulturinstitut Tübingen
Mittwoch, 17. März München
Donnerstag, 18. März Institut français Leipzig
Freitag, 19. März Institut français Bremen


 


Poesie und Musik aus Lateinamerika

Zu seinem 85. Geburtstag begibt sich der nicaraguanische Lyriker Ernesto Cardenal auf eine Konzertlesereise durch Deutschland. Unter dem Motto "Den Himmel berühren" liest Cardenal ausgewählte Texte aus seinem umfangreichen literarischen Werk. Begleitet wird er dabei von der Grupo Sal, die seit mehr als 25 Jahren als "Stimme Lateinamerikas" im deutschsprachigen Europa gilt und vielfältige musikalische Collagen zu brisanten Themen darbietet.
Die einzelnen Termine und Veranstaltungsorte erfahren Sie hier »»


Französisch-Deutsche Lesung mit Aziz Chouaki

In seinem Roman Der Stern von Algier erzählt Aziz Chouaki von einem algerischen Musiker, der sich in den Kopf gesetzt hat, zu internationalem Ruhm zu gelangen. Seine Karriere geht erst steil nach oben, doch dann folgt der Kampf gegen Korruption und Fundamentalismus ...

Aziz Chouaki weiß die französische Sprache, wie sie in Algier und Paris auf der Straße gesprochen wird, in seiner Literatur virtuos umzusetzen. Mit Sprachgewalt und Ideenreichtum greift Chouaki, der als einer der kreativsten Autoren der frankophonen Gegenwartsliteratur gilt, auch auf arabische und Elemente der Berbersprache zurück.

10. März, 19.30 Uhr Institut Français, Schillerstr. 11, Mainz, Lesung auf Französisch und Deutsch


litprom auf der Leipziger Buchmesse

Wir freuen uns, Sie an unserem Stand in Halle 4, C 303 gegenüber der Frankfurter Buchmesse zu treffen oder Sie zu einer unserer Lesungen begrüßen zu dürfen:

Gemeinsam mit unserem Medienpartner arte präsentiert litprom zwei Veranstaltungen in Sachen Bestenliste Weltempfänger.

Das Auswärtige Amt ermöglicht ein Gespräch mit Christian Hansen, dem Übersetzer von Roberto Bolaños 2666, und Denis Scheck, einem der prominentesten Literaturkritiker im deutschen Fernsehen. Hier erfahren Sie aus der Perspektive seines Übersetzers, was es mit dem epochalen Großroman des 2003 verstorbenen Chilenen auf sich hat. 2666 (Hanser 2009) führte den Weltempfänger 5/2009 an, die Übersetzung wurde mit Unterstützung durch litprom vom Auswärtigen Amt gefördert und ist für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert.
Freitag, 19. März, 14.00 Uhr, arte-Stand in der Glashalle, Ebene 1

Am Samstag ist Louis-Philippe Dalembert bei arte und litprom zu Gast und liest aus seinem Roman Jenseits der See (litradukt 2008). Darin erzählt der seit dem 8. Februar als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Deutschland lebende Autor aus der Perspektive der Nachfahren einstiger Sklaven von unstillbarem Fernweh, politischem Elend und menschlichem Leid. Dalemberts Roman war Anfang 2009 auf dem 5. Platz der Weltempfänger-Bestenliste.  Moderiert wird die Veranstaltung von Katharina Borchardt, Literaturredakteurin beim SWR2.
Samstag, 20. März, 14.00 Uhr, arte-Stand in der Glashalle, Ebene 1

Außerdem organisiert der Rotpunktverlag zwei Lesungen mit dem kolumbianischen Schriftsteller Memo Anjel, die unsere Lateinamerika affine Mitarbeiterin Antonia Stock moderieren wird. Memo Anjel liest aus seinem aktuellen Roman Mindeles Liebe (Rotpunkt 2009), in dem er "die jüdische Welt seiner Heimatstadt Medellín zum Leuchten" (NZZ) bringt.
Freitag, 19. März, 16.00 Uhr, Leipziger Buchmesse, Lateinamerikastand, Halle 4, C 302 sowie um 19.00 Uhr im Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig. Mehr Informationen »»

Anlässlich der Zweihundertjahrfeier ihrer Unabhängigkeit organisieren die lateinamerikanischen Botschaften verschiedene Veranstaltungen. Einen Überblick finden Sie hier »»
Zu einem Umtrunk laden die Botschaften am Donnerstag, 18. März um 15.00 Uhr ein.
Am Samstag, 20. März, 16 Uhr findet eine Gesprächsrunde zum Thema "Jenseits des magischen Realismus. Lateinamerikanische Literatur heute" im Forum International statt.

Carlos Aguilera, Stipendiat des Städte der Zuflucht-Netzwerkes von 2007 bis 2009 in Frankfurt am Main, stellt am Samstag, den 20. März von 11.00 bis 11.30 Uhr sein Eine-Frau-Theaterstück Rede der toten Mutter im Congress-Center auf dem Messegelände vor. Darin zeigt der kubanische Autor, wie Staat und Mensch aufeinanderprallen.


Eine Kindheit in Südafrika

Mit der Freilassung Nelson Mandelas aus dem Gefängnis 1990, beginnt in Südafrika eine Ära des Umbruchs. In dieser Zeit spielt auch die eindrückliche Geschichte der 13-Jährigen Tschidiso von Autorin Kagiso Lesego Molope. Die aus Südafrika stammende Autorin liest aus ihrem Jugendroman Im Schatten des Zitronenbaums (NordSüd 2009), der den Wandel der afrikanischen Gesellschaft illustriert.
Kagiso Lesego Molope geht es in ihren Texten vor allem um die Rolle der
Frauen und Kinder während des Apartheid-Regimes.
Donnerstag, 18. März, 13.30 – 14.00 Uhr Lese-Treff, Halle 2 c 208, Messe Leipzig und um 17.30 Uhr Buchhandlung Eine Welt e.V., Bornaische Str. 18, Leipzig


Buenos Aires - Ein literarischer Kontinent?

Im Rahmen des Internationalen Literaturfestes lit. COLOGNE, das vom 10. bis 20. März zum neunten Mal stattfindet, ist auch Samanta Schweblin in Köln zu Gast. In einer Lesung stellt sie ihren neu erscheinenden Erzählband Die Wahrheit über die Zukunft vor. In der Tradition von Cortázar stehen ihre surrealen und verstörenden Erzählungen, die von lebende Vögel verspeisenden Mädchen und anderen Merkwürdigeiten handeln. Die Veranstaltung am Donnerstag, den 18. März um 20:00 Uhr steht unter dem Motto "Buenos Aires - Ein literatrischer Kontinent?". Neben Samanta Schweblin sind außerdem Ariel Magnus, Martín Kohan und die Tangosängerin Silvana Deluigi mit dabei.

Comedia, Roter Saal, Vondelstraße 4-8, Köln


Botenstoffe locken argentinische Autoren nach Berlin

Vom 23. bis 26. März treffen im Berliner Literaturhaus Lettrétage fünf geladene Autoren aus Argentinien auf fünf deutsche Literaturschaffende und tauschen sich über Nähe, Berührungspunkte und Interferenzen zwischen den Literaturen ihrer Länder aus. Die Ergründung des Phänomens Global Literature, eine mögliche Wiedergeburt des Politischen in der Literatur und das Spannungsverhältnis zwischen dem Eigenen und dem Fremden im literarischen Schreibprozess stehen im Zentrum der Konferenz Botenstoffe.
Laura Alcoba, Lola Arias, Félix Bruzzone, Sergio Raimondi und Pablo Ramos aus Argentinien treffen in Autorengesprächen, Lesungen und literarischen Spaziergängen auf Nora Bossong, Daniel Falb, Juliane Liebert, Tilman Rammstedt und Julia Zange aus Deutschland.
Dienstag, 23. März, 19.30 Uhr - Eröffnungsabend im Instituto Cervantes mit Félix Bruzzone, Sergio Raimondi, Julia Zange und Daniel Falb
Donnerstag, 25. März, 19.30 Uhr - Lesungen in der Lettrétage mit Sergio Raimondi, Nora Bossong, Laura Alcoba, Félix Bruzzone und Juliane Liebert; Methfesselstraße 23
Freitag, 26. März, 19.30 Uhr - Lesungen in der Lettrétage mit Pablo Ramos, Lola Arias und Tilman Rammstedt
Eintritt: 5 Euro


Literatur zwischen Frankreich und Afrika mit Fatou Diome

© Fernando Baptista

Fatou Diomes Erstlingsroman Der Bauch des Ozeans (Diogenes 2004) brachte der Schriftstellerin aus dem Senegal international großen Erfolg. Das literarische Schaffen der nach Frankreich immigrierten Autorin bevölkern die individuellen Geschichten der Menschen, deren Leben sich zwischen Afrika und Frankreich vollzieht. Nüchtern schreibt sie von den damit verbundenen Hoffnungen und Enttäuschungen. In einer deutlich von der für Afrika typischen Erzählkunst geprägten und von unbarmherzigem Humor durchsetzten Sprache schildert sie auch in ihrem aktuellen Roman Ketala (Diogenes 2008) die Geschichte einer Frau aus dem Senegal, die an den Integrationsschwierigkeiten in ihrer neuen Heimat Frankreich zerbricht.

25. April, 13.00 Uhr, Allerweltshaus Köln, Körnerstr. 77-79, Köln


Internationales Lesefest „Zuflucht: Literatur“

Zur Feier des 30. Jubiläums von litprom veranstalten wir vom 1.-4. Juni 2010 gemeinsam mit dem Internationalen Netzwerk der Städte der Zuflucht ein Lesefest in Frankfurt. Zwölf Autoren aus allen Teilen der Welt kommen in vier ganz unterschiedlichen Lesungen zusammen – es geht um die Literatur als Zuflucht, um Erwachsenwerden und Erinnerung, Schreiben in einer neuen Sprache und um Poesie.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Meine Heimat ist die Literatur – worin finde ich Zuflucht?
Dienstag, 1. Juni 2010, 20 Uhr, Haus am Dom
Mit: Leila Aboulela (Sudan), Uday Prakash (Indien), Ilija Trojanow (Bulgarien/Deutschland)

Kein Generationenvertrag – Erwachsenwerden und Erinnerung
Mittwoch, 2. Juni 2010, 20 Uhr, Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, Frankfurt
Mit: Easterine Iralu (Indien/Norwegen), Herrad Schenk (Deutschland), Horacio Castellanos Moya (El Salvador/USA)

Neue Heimat – neue Sprache?
Donnerstag, 3. Juni 2010, 20 Uhr, Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, Frankfurt
Mit:
Kader Abdolah (Iran/Niederlande), Carmen Francesca Banciu (Rumänien/Deutschland) u.a.

Eine ganze Welt im Gedicht
Freitag, 4. Juni 2010, 20 Uhr, Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, Frankfurt
Mit: Faraj Bayrakdar, Mansur Rajih (Jemen/Norwegen), Pegah Ahmadi (Iran), Carlos A. Aguilera (Kuba/Deutschland) u.a.

Weitere Informationen finden Sie demnächst hier.


Louis-Philippe Dalembert zu Gast in Deutschland

© Daniel Mordzinski

Louis-Philippe Dalembert, einer der bekanntesten haitianischen Gegenwartsautoren, überlebte die schreckliche Erdbebenkatastrophe im Januar, die in dem "ärmsten Staat der westlichen Hemisphäre" über hunderttausend Todesopfer forderte. Von den Erlebnissen in Port-au-Prince berichtete Dalembert auch in deutschen Medien (taz vom 20.01.10). Nun ist er ab dem 8. Februar als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD für ein Jahr in Deutschland und liest auf Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus seinen Romanen.
Dalembert wurde 1962 in Port-au-Prince geboren. Die Duvalier-Diktatur prägte seine Kindheit. Der siebensprachige Autor, der Nord- und Südamerika, Europa, den Nahen Osten und Afrika bereiste, lebt heute zwischen Paris, Rom und Port-au-Prince. Sein Roman Jenseits der See (litradukt 2008) belegte 2009 Platz 5 der Bestenliste Weltempfänger »»
7. Juni, Literaturhaus Salzburg
9. Juni, Einewelthaus München
weitere Termine folgen 


litprom-Tagung zum Ehrengast 2010: Argentinien

Aspekte argentinischer Gegenwartsliteratur / Tagung / 2.-4. Juli 2010 / Evangelische Akademie Arnoldshain bei Schmitten im Taunus

2010 findet wieder die gemeinsame jährliche Tagung von litprom, der Ev. Akademie und der Büchereifachstelle der Ev. Kirche Westfalen zur Weltliteratur in Vorbereitung auf den Ehrengast der Frankfurter Buchmesse statt.
Argentinien, das in diesem Jahr 200 Jahre Unabhängigkeit von Spanien feiert, kann auf eine lange literarische Tradition zurück blicken sowie auf bekannte Autoren, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Auch die jüngere Generation von Autoren zeigt sich äußerst kreativ und ihre Themen sind über die Landesgrenzen hinaus von Interesse.
Bereits in den letzten Jahren wurden viele Titel argentinischer Autoren ins Deutsche übersetzt und mit Begeisterung vom Publikum aufgenommen. In Vorbereitung auf 2010 haben deutschsprachige Verlage nun nochmals eine große Anzahl von Übersetzungen geplant.
Bei unserer Tagung werden Sie die Gelegenheit haben, einige dieser neuen Autoren kennen zu lernen. Merken Sie sich den Termin schon jetzt vor. Weitere Informationen: Corry v. Mayenburg, mayenburg@book-fair.com, Tel.: 069/2102-250.