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Mitwirkende - Literaturtage 2016: Neue Weltliteratur und der Globale Süden - Termine & News - LITPROM

Autorinnen und Autoren

© privat

Patrick Chamoiseau

geboren 1953 auf Martinique, zählt zu den wichtigsten Schriftstellern der Karibik.

In seinen zahlreichen Texten beschäftigt er sich hauptsächlich mit der kreolischen Kultur und seiner Herkunftsinsel Martinique und bemüht sich um ein hybrides Kulturverständnis jenseits ethnischer und nationaler Zuschreibungen.
Neben Romanen schreibt Chamoiseau auch Lyrik und Theaterstücke.
Für seinen Roman Texaco erhielt er 1992 den Prix Goncourt, den wichtigsten Literaturpreis Frankreichs.

Patrick Chamoiseau zählt zu den wichtigsten Autoren der Karibik und war mit seinem Buch Die Spur des Anderen auf der Shortlist des Internationalen Literaturpreises. Im Interview mit Andrea Pollmeier spricht er auf faustkultur.de über die Herausforderung, nationale Denkmuster zu überwinden und im transkulturellen Umfeld weltweit individuelle Autonomie zu entfalten.

Der derzeit leider vergriffene Titel Kindertage auf Martinique wurde 2005 von Litprom mit Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert.

Zurzeit sind folgende Werke lieferbar:

Die Spur des Anderen, Verlag Das Wunderhorn, 2014. Über buchhandel.de bestellen.
Brief an Barack Obama, Verlag Das Wunderhorn, 2011. Über buchhandel.de bestellen.

Lesen Sie eine kurze Rezensionsnotiz zu Die Spur des Anderen auf perlentaucher.de.

Moderne Robinsonade
Der Held des Romans strandet auf einer einsamen Insel – ganz ähnlich wie Robinson Crusoe. So wie bei der literarischen Vorbildfigur erlebt der Leser, wie der Protagonist reift und mit der Zeit souverän und heiter wird. Der Autor Patrick Chamoiseau beschreibt insbesondere die inneren Abenteuer des modernen Robinsons. Eine Rezension zu Die Spur des Anderen von Dina Netz auf deutschlandradiokultur.de.

Die Spur des Anderen war 2015 auf der Shortlist des “Internationalen Literaturpreises”, der seit 2009 vom Haus der Kulturen der Welt und der Stiftung Elementarteilchen verliehen wird. Ein Beitrag von Annette Lennartz auf SWR2 Kultur Info.

Hohes Lied auf die Weltwerdung
“Schon mit dem ersten [Satz] sind wir mittendrin in der aufgeheizten aktuellen Debatte um die Konsequenzen der Globalisierung und 'Entwurzelung' von Identitäten und Kulturen.” Eine Rezension der ausgesprochen aktuellen, politischen Essaysammlung Brief an Barack Obama von Carl Wilhelm Macke auf culturmag.de.

© Tatyana Kronbichler

Priya Basil

wurde 1977 in London geboren und wuchs in Kenia auf. Sie studierte englische Literatur in Bristol und lebt heute in London und Berlin.

Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich für weltweite Waffenkontrolle und begründete zudem die Initiative “Authors for Peace” mit.

Ihr literarisches Werk wurde für zahlreiche Preise nominiert, darunter für den renommierten Impac Prize. Die Übersetzung ihres Romans Die Logik des Herzens erschien 2012 bei Schöffling.

Derzeit lieferbare Titel:

Die Logik des Herzens, Schöffling, 2012. Über buchhandel.de bestellen.

In Die Logik des Herzens erzählt Priya Basil vom Konfliktpotenzial, das in der unterschiedlichen Herkunft und Religion eines Londoner Liebespaares liegt. Mit großem Einfühlungsvermögen zeichnet die britische Autorin das Bild einer von ihren Gefühlen zerrissenen jungen Frau. Eine Rezension von Johannes Kaiser auf deutschlandradiokultur.de.

Für die Bloggerin die klappentexterin ist Priya Basils Die Logik des Herzens das Lesehighlight 2012, das sie aufwühlt und glücklich macht, auf das sie gewartet hat und das sie vom “Lesesessel in den Himmel trägt”. Lesen sie die wunderbare Rezension auf dem Blog der klappentexterin.

“Der Zauber des Anfangs – Als Britin daheim im Herzen Europas”, ein Artikel der Autorin im F.A.Z.-Blog Ich. Heute. 10 vor 8. über ihr Verhältnis zu Deutschland, denn die gebürtige Britin lebt seit einigen Jahren in Berlin.

© Jorje Simão

José Eduardo Agualusa

geboren 1960 in Huambo/Angola, studierte Agrarwissenschaft und Forstwirtschaft in Lissabon.

Er veröffentlichte Gedichte, Erzählungen und Romane, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. In seinen Werken setzt er sich mit der Vermischung der lusophonen Kulturen Portugals, Angolas und Brasiliens auseinander.

Agualusa ist Mitgründer des brasilianischen Verlags Língua Geral. Er lebt als Schriftsteller und Journalist in Portugal, Angola und Brasilien.

Sein Roman Das Lachen des Geckos (A1 Verlag, 2008; Neuauflage 2015) war 2008 im Programm des Anderen Literaturklubs.
Die Übersetzungen von Das Lachen des Geckos und Barroco Tropical wurden von Litprom mit Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert.


Zur Zeit sind folgende Werke des Autors lieferbar:

Das Lachen des Geckos, A1 Verlag, Neuauflage 2015. Über buchhandel.de bestellen.
Barroco tropical, A1 Verlag, 2011. Über Buchhandel.de bestellen.
Die Frauen meines Vaters, A1 Verlag, 2010. Über buchhandel.de bestellen.

Alle drei lieferbaren Titel werden in kurzen Rezensionsnotizen auf perlentaucher.de besprochen.

Rezensionen aller drei lieferbaren Werke Agualusas auf afrikaroman.de.

Lachender Lauschangriff
José Eduardo Angualusa schlüpft in seinem Roman Das Lachen des Geckos in die Haut eines Reptils, um vom angolanischen Bürgerkrieg zu erzählen. Eine Rezension von Florian Borchmeyer in der F.A.Z.

“Agualusa führt seine Figuren auf einen fulminanten Roadtrip, der den LeserInnen einen Einblick in die koloniale Vergangenheit sowie in die von unterschiedlichen Identitäten geprägte Gegenwart Angolas und seiner BewohnerInnen bietet.” Ruth Papacek rezensiert Die Frauen meines Vaters im Südwind-Magazin.

© Kirsten Tan

Amanda Lee Koe

ist 1987 in Singapur geboren und debütierte unlängst mit ihrem Kurzgeschichten-Band Ministry of Moral Panic (Epigram books, 2013), der sie fast augenblicklich zum Sprachrohr der jungen, kosmopolitischen Generation ihres Landes machte und für den sie 2014 den Singapore Literature Prize for English Fiction erhielt.

Zahlreiche der Kurzgeschichten in der Sammlung Ministry of Moral Panic sind bereits vor der Veröffentlichung in Magazinen in Hong Kong, den USA und Deutschland erschienen.

Koe arbeitet als Literaturredakteurin und als Herausgeberin ihres eigenen Literaturjournals Ceriph und als Literaturredakteurin für den Esquire sowie weitere Magazine. Derzeit schreibt sie zudem an ihrem ersten Roman.

2013 war Koe Honorary Fellow des Iowa International Writing Program.

Sie lebt in Singapur und New York.

Lesen Sie ein ausführliches Interview geführt von Raelee Chapman mit Amanda Lee Koe auf Asia Literary Review.

© privat

Abdulrazak Gurnah

wurde 1948 auf Sansibar geboren, lebt heute in England und lehrt an der University of Kent.

Als Schriftsteller beschäftigt er sich mit Verbindungen zwischen Indien, Ostafrika und der Karibik.

Er wurde bereits zwei Mal für den renommierten Booker-Prize nominiert.

Die Übersetzungen der Romane Abtrünnig (Berlin Verlag 2006) und Ferne Gestade (Edition Kappa 2002) wurden von Litprom mit Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert.

Ferne Gestade war zudem 2001 im Programm des Anderen Literaturklubs.



Derzeit lieferbar ist:

Schwarz auf Weiss, A1 Verlag, Neuauflage 2004. Über buchhandel.de bestellen.

Lesen Sie zwei Rezensionsnotizen zu Schwarz auf Weiss auf perlentaucher.de.

“In seinem Roman Schwarz auf Weiß beschreibt Abdulrazak Gurnah das Fremdsein von Migranten. Das gilt besonders für jene, welche sich bereits durch ihr Äußeres von der Gesellschaft abgrenzen lassen.” Eine Rezension von Jan Valk auf quantara.de.

© Dorn

Ilija Trojanow

wurde 1965 in Bulgarien geboren und wuchs in Kenia auf.

Er ist Schriftsteller, Herausgeber und Kurator und hat zahlreiche Romane veröffentlicht.

Für Der Weltensammler bekam er 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse. Seine Werke wurden in über 25 Sprachen übersetzt.

2015 erschien der Roman Macht und Widerstand (S. Fischer).

Er ist Vorsitzender der Weltempfänger Jury.

© Ekko von Schwichow

Jamal Mahjoub

wurde 1960 in London geboren und veröffentlichte mit 24 Jahren seinen ersten Roman.

In seinen Werken verknüpft er historische und aktuelle Themen, die über Ländergrenzen hinweg Bedeutung haben.

Sein Roman Die Stunde der Zeichen (Edition Büchergilde) wurde von Litprom mit Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert und war zudem 2008 auf der Bestenliste Weltempfänger

Unter dem Pseudonym Parker Bilal veröffentlicht er Kriminalromane.

Der Krimi Die dunklen Straßen von Kairo schaffte es 2014 auf die Bestenliste Weltempfänger.




Derzeit sind folgende Werke des Autors lieferbar:

Jamal Mahjoub
Die Stunde der Zeichen, Edition Büchergilde, 2008. Über buchhandel.de bestellen.

Parker Bilal
Die dunklen Straßen von Kairo, Rowohlt, 2012. Über buchhandel.de bestellen.

Lesen Sie zwei kurze Rezensionsnotizen zu Die Stunde der Zeichen auf perlentaucher.de.

“Leichtfüßigkeit und Melancholie, poetische Schilderungen und Witz, Spannung mit einem verblüffenden Dreh am Ende – Die dunklen Straßen von Kairo ist ein exzellenter politischer Roman von großer literarischer Klasse.” Eine Rezension von Lena Blaudez auf culturmag.de.

© Transit Verlag

Mũkoma wa Ngũgĩ

wurde 1971 in den USA geboren, wuchs in Kenia auf und ging dann zum Studium zurück in die USA.

Er arbeitet als Literaturprofessor an der renommierten Cornell University und schreibt als Journalist und Kolumnist für die BBC, für den Guardian, Los Angeles Times und verschiedene afrikanische Zeitungen und Zeitschriften.

Er veröffentlichte Gedichte und literarische Anthologien. Nairobi Heat (Transit, 2014) ist sein erster Roman, der 2014 vom Magazin Buchkultur zum “Krimi der Saison” gewählt wurde. 2015 erschien Black Star Nairobi (Transit).

© Adriana Vichi

Luiz Ruffato

wurde 1961 in Cataguases geboren.

Er gilt als Erneuerer der brasilianischen Literatur. Sein Werk verwebt Stimmen aus allen Schichten zu einem inneren Panorama einer hybriden Gesellschaft.

Sein Roman Es waren viele Pferde (Weltempfänger 18/2013) wurde von Globo unter die zehn besten brasilianischen Romane der letzten Dekade gewählt.

Auch 2013 schaffte es sein Roman Mama, es geht mir gut auf die Bestenliste Weltempfänger. 2014 der Roman Feindliche Welt.

2015 ist sein vierter Roman Ich war in Lissabon und dachte an Dich Assoziation A) erschienen.

© privat

Marc Nair

ist ein Slam-Poet aus Singapur.

Seit seinem Debüt mit Along the Yellow Line 2007 hat Nair fünf weitere Bücher mit Gedichten und Auszügen aus seinem Bühnenmaterial veröffentlicht – darunter ein Band mit Foto-Haikus.
Zwei seiner Gedichtsammlungen hat er zusammen mit der Gruppe Neon & Wonder als Spoken-Word-Alben vertont.

2012 vertrat Nair sein Heimatland auf dem World Event of Young Artists in Nottingham.

Sein Spoken-Word-Texte-Band The Poet of Unlove (Red Wheelbarrow Books, 2015) wurde von Katharina Borchardt auf der Bestenliste Weltempfänger 28/2015 zur Übersetzung empfohlen.

Zur Website des Slam-Poeten marcnair.com.

Moderatorinnen und Moderatoren

© privat

Katharina Borchardt

1974 geboren, ist Literaturredakteurin und Moderatorin bei SWR2 und Mitglied der Weltempfänger Jury.

Sie beschäftigt sich intensiv mit Literaturen aus Asien und Afrika und reist auch regelmäßig beruflich in diese Weltregionen.

© Herby Sachs

Thomas Brückner

1957 geboren, ist Afrikanist und Literaturwissenschaftler.

Er schrieb seine Habilitation zum nigerianischen Roman und ist Übersetzer u.a. von Ngũgĩ wa Thiong’o , Helon Habila, Ivan Vladislavíc und Meja Mwangi.

© Markus Kirchgessner

Michael Kegler

ist Literaturübersetzer aus dem afrikanischen, europäischen und brasilianischen Portugiesisch.

Er betreibt das Internetportal www.novacultura.de zur Literatur portugiesischsprachiger Länder.

Seine Übersetzung von Luiz Ruffato‘s Roman Es waren viele Pferde bekam 2014 den Straelener Übersetzerpreis.

© privat

Claudia Kramatschek

1966 geboren, lebt in Berlin und arbeitet seit 1997 als selbstständige Literaturkritikerin, Feature-Autorin, Kuratorin und Kulturjournalistin.

Von 2011 bis 2013 war sie Jurymitglied beim Internationalen Literaturpreis Haus der Kulturen der Welt, 2015 Jurysprecherin des Deutschen Buchpreises.

Ihr Interesse gilt Themen wie Exil und Migration, Identität und Heimat.

Sie ist Mitglied der Weltempfänger Jury.

© privat

Ruthard Stäblein

1953 geboren, ist Mitglied der Weltempfänger Jury.

Er arbeitet seit 1988 beim HR und ist dort Redakteur für Literatur.

Außerdem ist er Autor von Essays über Dekadenz und Herausgeber einer Reihe über Moral.

Er richtet Hörbücher wie den Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Siegfried Unseld ein.

© Bayerischer Rundfunk

Cornelia Zetzsche

ist Leiterin des Bereichs Literatur beim BR und moderiert die Programme „Diwan“ und „radioTexte – Das offene Buch“.

Sie bereiste die Welt von Mexico bis zur Südsee und immer wieder Indien, arbeitete für Zeitungen, Fernsehen und Radio, kuratierte Festivals und publizierte Zwischen den Welten (Insel, 2006), eine Anthologie indischer Literatur.

Sie ist Mitglied der Weltempfänger Jury.

© privat

Achim Stanislawski

ist Literaturkritiker und Übersetzer und kuratiert die Literaturtage 2016.

Übersetzerinnen

© Yasmine Schüler

Jutta Himmelreich

studierte Romanistik, Amerikanistik und Ethnologie in Frankfurt/Main, Tucson/Arizona und Paris.

Seit 1985 arbeitet sie als Übersetzerin und Dolmetscherin in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Persisch.

Sie versteht sich als Diplomatin im Dienste der Weltliteratur.

© privat

Elisabeth Müller

wuchs in Mexiko-Stadt auf. Sie studierte Französisch und Spanisch in Paris, Bilbao und Saarbrücken.

Sie ist Literaturübersetzerin und Dolmetscherin und schreibt Beiträge für verschiedene Zeitschriften.

Mit ihrer Familie lebt sie in der Nähe von Frankfurt, wo sie ein kleines Übersetzungsbüro betreibt.

© privat

Friederike Mast

wuchs in der Pfalz auf und studierte Diplom-Dolmetschen in Germersheim.

Nach Auslandsaufenthalten in England, Kanada und Spanien arbeitet sie seit 2011 als freiberufliche Dolmetscherin und Übersetzerin in Frankfurt am Main.