Litprom Newsletter Verlagsrundbrief 2/2015
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Noch mehr Literatur aus Indonesien

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

noch bis März/April 2015 erhalten Verlagsmenschen regelmäßig neue Hinweise auf belletristische Werke aus Indonesien, die einen deutschen Verlag suchen. Litprom stellt weiterhin Autoreninformationen, Synopsis und Gutachten sowie ggf. Übersetzungsproben zur Verfügung.

Nutzen Sie das Übersetzungsförderungsprogramm I-LIT des indonesischen Ministeriums für Kultur und Bildung.

Heute machen wir Sie auf drei weitere Werke aufmerksam und stellen Ihnen zwei Autorinnen und einen Autor vor.

In Kürze erhalten Sie den nächsten Newsletter mit allen wichtigen Indonesien-Terminen auf der Leipziger Buchmesse.

Mit besten Grüßen
Petra Kassler

 
Danarto
Schattenspieler der Worte

Vor allem die Verbindung von widersprüchlichen Elementen ist bezeichnend für den Autor Danarto.
Da prallen etwa fantastische Figuren auf realistische Szenerien, oder mystisch-surrealistische Elemente werden mit laut-frechen Beschreibungen vermischt.
Eine reiche Vorstellungskraft ist gepaart mit verdichtetem Inhalt.

Wie ein Dalang, ein Schattenspieler der Worte, errichtet Danarto ein Erzählgebilde im Trance-ähnlichen Zustand.

Informationen zum Autor, zum Werk und zum Übersetzungsvorschlag
Okky Madasari 
Okky Madasari
Moderne Klassiker

Die Autorin spricht von Menschenrechten mit der Kraft der Überzeugung. Ihre Geschichten lassen den Leser einen tiefen Blick in die indonesische Psyche werfen. Und sie zeigen den Druck, den die Gesellschaft ihren Mitgliedern – egal welcher Schicht sie angehören – auferlegt.
Okky Madasaris Texte handeln von Macht und Besessenheit, aber auch von der Bindung an die Eltern. Bislang hat die Autorin vier Werke veröffentlicht, die bereits jetzt in Indonesien als moderne Klassiker gelten.

Informationen zur Autorin, zum Werk und zu dem Übersetzungsvorschlag
 
Cok Sawitri
Dekonstruktion des Bösen

Die Autorin wurde 1968 als Tochter einer adligen Familie auf der Insel Bali geboren.
Schon seit Kindertagen liebt sie balinesisches Theater und Tanz, wobei ihr eigenes künstlerisches Schaffen nie auf das Traditionelle beschränkt blieb.
Diese Haltung spiegelt sich auch in ihrem hier zur Übersetzung vorgeschlagenen Roman wider, in den sie zehn Jahre der Recherche investierte um letztendlich die historische Figur Calon Arang, die als Sinnbild des Bösen gilt, zu dekonstruieren.

Informationen zur Autorin, zum Werk und zu dem Übersetzungsvorschlag
Herausgeber
Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur
aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.
Braubachstr. 16
60311 Frankfurt

Redaktion: Petra Kassler
Tel.: 069 /2102 -143
kassler@book-fair.com
www.litprom.de

Geschäftsleitung: Anita Djafari


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