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Friederike Ottnad - Friederike Ottnad verrät - Kontakt - LITPROM

Friederike Ottnad verrät

Meine Jobs bei Litprom: Die Abonnenten- und Mitgliederbetreuung und weitere Verwaltungstätigkeiten, die einfach erledigt werden müssen.

Meine „Lieblings“-Tätigkeit bei Litprom: Dabei für jeden unserer Abonnenten/Mitglieder auch „individuelle“ Lösungen zu finden.

Mein Top-Schmöker der Saison: Madeleine Thiens Roman Flüchtige Seelen. Das Buch, beileibe kein Schmöker, hat mich vor allem deshalb beeindruckt, weil die Autorin die Ungeheuerlichkeiten des Pol Pot Regimes in einer poetischen Sprache, zurückgenommen und präzise, beschreibt. Die Protagonisten, deren Heimat, wie auch die der Autorin, Kanada geworden ist, versuchen noch Jahrzehnte später, sich bei Besuchen in Kambodscha wiederzufinden, sich ihres Überlebens zu vergewissern und Erinnerungsfragmente beinahe “traumwandlerisch” zusammenzusetzen.

Ich empfehle es … allen, die sich von der Schönheit von Sprache tragen lassen.

Ich habe es gelesen … weil mir die Autorin, die bei den im Januar von Litprom veranstalteten Literaturtagen Südostasien zu Gast war, auch persönlich imponiert hat.

Eine Romangestalt, die mich beeindruckt hat: Michael Endes Prinzessin Sursulapitschi, weil sie sowohl winzige Seepferdchen als auch riesige Walrösser als Zugtiere einspannen konnte.

Zurzeit fasziniert mich besonders: Literatur aus Georgien. Dato Turaschwilis Roman Westflug, ein Tatsachenbericht: Mitte der 1980 Jahre versucht eine Gruppe junger Leute, sich ihre Freiheit zu erkämpfen – mit tödlichem Ausgang. Und in der Außensicht Stephan Wackwitz, der als langjähriger Leiter des Goethe-Instituts Tblissi den Umbruch in Georgien, Armenien und Aserbaidschan in Die vergessene Mitte der Welt essayistisch beschreibt.

Wenn ich mal viel Zeit habe … möchte ich Schränke und Regale auswischen und dabei deren Inhalt reduzieren; die Jahreszeiten bewusst miterleben und entspannt in die Zukunft blicken.

Ich lese niemals: Auto-Reparaturanleitungen