Übersetzungsförderung für Bücher aus dem Süden der Welt
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Das Programm zur Förderung von Übersetzungen aus Afrika, Asien und Lateinamerika wird von litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. – im Auftrag des Auswärtigen Amts und Pro Helvetia organisiert und hat seit 1984 rund 600 Titel gefördert. litprom wird von der Frankfurter Buchmesse und dem Evangelischen Entwicklungsdienst mitgetragen.
Die nächste Sitzung der Jury findet im Januar 2011 statt; Anträge für Übersetzungsprojekte können von Verlagen bis zum 1. November 2010 gestellt werden.
Kontakt und Information:
Corry von Mayenburg
Tel.: 069/2102-250
Email: mayenburg@book-fair.com
Die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V. (litprom) wurde 1980 in Frankfurt aus Anlass des Buchmesse-Schwerpunkts Schwarzafrika gegründet. Ihr Ziel ist, Literatur aus fernen Ländern in Deutschland bekannter zu machen. Außerdem unterstützt litprom die Promotion von Weltliteratur durch die Zeitschrift LiteraturNachrichten Afrika Asien Lateinamerika und die Bestenliste Weltempfänger, die vierteljährlich auf lesenswerte Neuerscheinungen hinweist.
Aus Mitteln des Auswärtigen Amts und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia werden im Juni 2010 folgende Übersetzungsprojekte deutscher und Schweizer Verlage bewilligt:
María Sonia Cristoff (Argentinien). Geisterstädte. Patagonien. Reportagen. Originaltitel: Falsa Calma. Un recorrido por pueblos fantasmas de la Patagonia. Aus dem Spanischen von Peter Kultzen, Berenberg Verlag, Berlin, August 2010.
Wang Gang (China). Der Englischlehrer. Roman. Originaltitel: Ying ge li shi. Aus dem Chinesischen von Ulrich Kautz, Ullstein Buchverlage, Berlin, Frühjahr 2011.
Geetanjali Shree (Indien). Weißer Hibiskus. Erzählungen. Aus dem Hindi von Anna Petersdorf. Draupadi Verlag, Heidelberg, September 2010.
Ngugi wa Thiong’o (Kenia). Träume in kriegerischen Zeiten. Roman. Originaltitel: Dreams in a Time of War. Aus dem Englischen von Thomas Brückner. A1 Verlag, München, August 2010.
Habib Selmi (Tunesien). Marie-Claires Duft. Roman. Aus dem Arabischen von Regina Karachouli. Lenos Verlag, Basel, Herbst 2010.
Yu Lian (China). Gedichte. Aus dem Chinesischen von Marc Hermann. Horlemann Verlag, Unkel/ Bad Honnef, Herbst 2010.
Shimmer Chinodya (Simbabwe). Zwietracht. Roman. Originaltitel: Strife. Aus dem Englischen von Manfred Loimeier. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg, August 2010.
Habib Mazini (Marokko). Die Wut der kleinen Wolke. Roman. Originaltitel: La colère de P’tit nuage. Aus dem Arabischen und Französischen von Imke Ahlf-Wien. Edition orient, Herbst 2010.
En Zuo (Taiwan). Ein Jahr die Nummer 34 in Klasse A sein. Bilderbuch. Originaltitel: Yi nian jia ban 34 hao. Aus dem Chinesischen von Katrin Buchta. chinabooks.ch, Zürich, Aug./ Sept. 2010.
Raúl Argemí (Argentinien). Immer dasselbe Lied. Roman. Originaltitel: Siempre la misma música. Aus dem Spanischen von Susanna Mende. Unionsverlag, Zürich, Herbst 2010.
Nii Ayikwei Parkes (Ghana). Die blaue Feder. Roman. Originaltitel: Tail of the Blue Bird. Aus dem Englischen von Uta Goridis. Unionsverlag Zürich, Herbst 2010.
Sefi Atta (Nigeria). Swallow. Roman. Originaltitel: Swallow. Aus dem Englischen von Eva Plorin. Peter Hammer Verlag, Wuppertal, Juli 2010.
Edwidge Danticat (Haiti). The Dew Braker. Aus dem Englischen von Susanne Urban. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main, Herbst 2010.
María Teresa Andruetto (Argentinien). Wer war Eva Mondino? Roman. Originaltitel: La mujer en cuestión. Aus dem Spanischen von Susanna Mende. rotpunkt Verlag, Zürich, September 2010.
Rodolfo Walsh (Argentinien). Die Augen des Verräters. Kriminalgeschichten. Aus dem Spanischen von der Übersetzergruppe „Transports“, Leitung Wolfram Nitsch. rotpunkt Verlag, Zürich, August 2010.
Badreyah El-Beshr (Saudi-Arabien). Hind und die Soldaten. Originaltitel: Hind wal Askar. Aus dem Arabischen von Nuha Sarraf. Alawi Verlag, Köln, Sept./Okt. 2010.
Marion Dick (Hg.). Anthologie argentinischer Schriftstellerinnen. Aus dem Spanischen von Übersetzerpool, Koordinatorin Silke Kleemann. edition 8, Zürich, Herbst 2010.




