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Hédi Kaddour bei der »Langen Nacht«​ der französischsprachigen Literatur

»Die Großmächtigen« birgt in sich den Zündstoff einer ganzen Epoche. Ein großer Weltroman.
(Le Monde des Livres)

1922 ist die Welt in der maghrebinischen Stadt Nahbès zu aller Zufriedenheit aufgeteilt. Bis ein amerikanisches Filmteam wie ein Meteor in dem Wüstenort einschlägt. Für einen Moment begegnen sich die Amerikanerin Kathryn und Raouf, der Sohn des Caïd, die junge Witwe Ranja, der altersmilde Kolonialist Ganthier und die kesse Pariser Journalistin Gabrielle in einer ebenso unbeschwerten wie abenteuerlichen Utopie — ehe das Rad der Geschichte einen jeden wieder an seinen Platz verweist.
»Die Großmächtigen«, übersetzt von Grete Osterwald, Aufbau Verlag 2017


Am Freitag, 06.10.2017 im Roten Saal des COMEDIA Theaters Köln, veranstaltet von STIMMEN AFRIKAS

COMEDIA Theater, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln, 19:30 Uhr, Eintritt 13 EURO/10 EURO 


Hédi Kaddour, 1945 als Sohn eines Tunesiers und einer Französin in Tunis geboren, ist Professor für Französische Literatur, Dramaturgie und journalistisches Schreiben, außerdem selbst Journalist und Autor von Romanen, Essays und Gedichten. Sein Roman »Die Großmächtigen« ist ein bedeutender Beitrag zur Literatur über das Verhältnis der Länder des Maghreb zu Europa. Der Roman erschien 2017 im Aufbau Verlag in Übersetzung aus dem Französischen von Grete Osterwald.


Moderation: Antje Allroggen und Markus Messling 


Die Veranstaltung ist zweisprachig und wird simultan übersetzt.


Freitag, 06. Oktober 2017, 19:30 Uhr