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LiBeraturpreisverleihung 2015

Der LiBeraturpreis wurde auch dieses Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse im Weltempfang verliehen. Der Andrang und das Interesse waren groß. Geehrt wurde Madeleine Thien (Kanada) für ihren Roman Flüchtige Seelen (Luchterhand 2014, übersetzt von Almuth Carstens), in dem sie sich mit den Nachwirkungen der Schreckensherrschaft der Roten Khmer auseinandersetzt.

  • Christine Popp, Lektorin bei Luchterhand, Madeleine Thien und Moderatorin Claudia Kramatschek im Gespräch

    Christine Popp, Lektorin bei Luchterhand, Madeleine Thien und Moderatorin Claudia Kramatschek im Gespräch

    © Nurettin Çiçek

  • Christine Popp, Madeleine Thien, Claudia Kramatschek und Juergen Boos vor der Preisverleihung

    Christine Popp, Madeleine Thien, Claudia Kramatschek und Juergen Boos vor der Preisverleihung

    © Nurettin Çiçek

  • © Nurettin Çiçek

  • Juergen Boos überreicht Madeleine Thien den LiBeraturpreis 2015

    Juergen Boos überreicht Madeleine Thien den LiBeraturpreis 2015

    © Nurettin Çiçek

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Weltempfänger-Salon mit Horacio Castellanos Moya (Honduras/El Salavador)

am 16.9.2015 im Haus des Buches, Frankfurt. Moderation und Übersetzung: Corinna Santa Cruz, Lesung der deutschen Texte: Jochen Nix.

Litprom goes Leipzig mit Afrizal Malna

in Kooperation mit dem Berliner Künstlerprogramm DAAD

Der Performancekünstler und Lyriker Afrizal Malna ist der Einladung von Litprom auf die Leipziger Buchmesse gefolgt und begeisterte das Publikum mit seiner Performance. Die Frage, die Malna erforscht, ist das vertrackte Verhältnis zwischen Sprache, Körper und Raum. Vertrackt, denn nicht zuletzt die Sprache – die man vermeintlich hat und die man doch immer wieder “machen” muss – bestimmt über den Ort des Ichs im Raum. In der folgenden Fotogalerie sind einige Eindrücke der Veranstaltung auf der Leipziger Buchmesse versammelt.

Moderation: Dorothee Keller
Übersetzung: Sabine Müller

Fotos von: Kresna Astraatmadja; Hendra Pasuhuk (Bild 2)

Literaturtage 2015 Südostasien: Entdeckungsreise in die Vielfalt – eine literarische Kontaktaufnahme

Mit Südostasien stand am 23. und 24. Januar 2015 eine riesige, kulturell äußerst heterogene Region im Fokus der Literaturtage. Die neun eingeladenen Autoren und Autorinnen repräsentierten so unterschiedliche Länder wie Indonesien, Vietnam und Kambodscha – und natürlich waren auch wieder deutsche Autoren mit dabei. In Werkstattgesprächen, Podiumsdiskussionen und Lesungen gab es die Möglichkeit eine bislang nahezu unbekannte Literatur zu entdecken. Die folgende Bildstrecke gibt einen Einblick in diese schillernde Begegnung.

Fotos: © Anke Kluß

  • Wir haben uns sehr gefreut auch dieses Jahr wieder ein so großes Publikum bei unseren Literaturtagen begrüßen zu dürfen!

  • Podiumsdiskussion "Literarische Vielfalt aus unbekannten Welten" mit Alice Grünfelder (Moderatorin), Ulrike Draesner, Nguyen Huy Thiep, Thuy Schmalz (Dolmetscherin), Ayu Utami und Hildtrud Cordes (Dolmetscherin).

  • Im Anschluss wurde an unserem Büchertisch geschmökert...

  • ...und auch das indonesische Buffet erfreute sich großer Beliebtheit.

  • Lyrik Performance "Der Körper ist meine Sprache" mit Afrizal Malna und Ulrike Draesner, moderiert von Cornelia Zetzsche.

  • Werkstattgespräch 2: "Im Exil. Gedächtnis und Überschreibung" mit Sabine Müller (Dolmetscherin), Lea Pamungkas, Elisabeth Müller (Dolmetscherin), Madeleine Thien und Claudia Kramatschek (Moderatorin).

  • Besonders schön war auch die rege Beteiligung aus dem Publikum!

  • In Werkstattgespräch 4 beschäftigten sich Ruthard Stäblein (Moderator), Lea Pamungkas und Kim Thúy mit dem Themenschwerpunkt "Ein neues Leben wagen".

  • Zuflüstern im Werkstattgespräch 4: Sabine Müller dolmetscht für Autorin Lea Pamungkas.

  • Gute Stimmung bei Moderator Ruthard Stäblein und Autorin Kim Thúy auch nach der Veranstaltung...

  • ... und auch unter den Schriftstellerkollegen Kim Thúy, Afrizal Malna und Madeleine Thien.

  • Im Abschlusspodium ging es mit Afrizal Malna, Cornelia Zetzsche (Moderatorin), Madeleine Thien und Stephan Thome um "Erinnern und Verstehen - Geschichten erzählen als Echo der Vergangenheit".

  • Lesung aus Kim Thúys Romanen "Der Klang der Fremde" und "Der Geschmack der Sehnsucht", moderiert von Claudia Kramatschek und in deutscher Übersetzung gelesen von Ellen Schulz.

  • Zum Abschluss noch ein Gruppenfoto mit einem Teil des Litprom Teams und der Autorin Kim Thúy. Wir bedanken uns für die schöne Veranstaltung...

  • ... und auch für die tollen Gastgeschenke! Vielen Dank an alle Teilnehmer, wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!


LiBeraturpreisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Der LiBeraturpreis hat eine neue strahlende Gewinnerin: Die saudi-arabische Autorin Raja Alem, die für ihren Roman Das Halsband der Tauben geehrt wurde. Nachdem der LiBeraturpreis im letzten Jahr erstmalig mit großem Erfolg von Litprom ausgerichtet wurde, war auch in diesem Jahr der Ansturm des Publikums riesig, das mitverfolgen wollte wie die Autorin den Preis in Empfang nimmt. Die Laudatio von Jurymitglied Karl-Markus Gauß verlas Anita Djafari, das anschließende Gespräch mit der Autorin und ihrem deutschen Übersetzer Hartmut Fähndrich moderierte Claudia Kramatschek.

Fotos: © Nurettin Çiçek/ Frankfurter Buchmesse

  • Auch bei der diesjährigen LiBeraturpreisverleihung herrschte wieder großer Andrang

    Anita Djafari verlas die von Karl-Markus Gauß verfasste Laudatio, die ...

    ...sowohl von der Autorin selbst...

  • ...als auch vom Publikum mit großem Interesse verfolgt wurde

    Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, überreichte der glücklichen Autorin den Preis

  • Raja Alem freute sich über die Auszeichnung


“Cairo Short Stories” auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Die Gewinnerin des Förderpreises der KfW Stiftung ist die 24-jährige Areej Gamal Mohamed aus Kairo. Sie wurde zur Frankfurter Buchmesse 2014 eingeladen, wo sie im von Litprom organisierten „Weltempfang – Zentrum für Literatur, Politik und Übersetzung“ geehrt und mit der deutschen Übersetzung der Kurzgeschichte vorgestellt wurde.

Fotos: © Anke Kluß/Litprom

  • Die Veranstaltung Cairo Short Stories war gut besucht

    Das Grußwort hielt Dr. Ulrich Schröder, Vorstand der KfW Stiftung

    Gewürdigt wurde die Gewinnerin durch Jurymitglied und Arabist Dr. Stephan Milich

  • Dessen Laudatio mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurde

    Areej Gamal nahm die Gewinnerurkunde glücklich entgegen

    Den Gewinnertext "Sirren" las die Schauspielerin Maria Dragus

  • Anschließend sprach die Autorin über die junge Literaturszene Kairos

    Ein Gespräch, an dem auch der deutsch-irakische Autor und Werkstattleiter des Projekt Abbas Khider teilnahm

    Moderiert wurde das Gespräch von Iris Radisch

  • Im Anschluss unterhielt sich die Gewinnerin angeregt mit den Teilnehmern der Veranstaltung

    Und freute sich über das Interesse des deutschen Publikums

    Ein Buffet rundete die gelungene Veranstaltung kulinarisch ab


Die nächste Generation: Cairo Short Stories trifft sexyunderground

Sechs junge Autorinnen und Autoren aus Frankfurt und Kairo kamen im Salon des von Litprom organisierten Weltempfangs auf der Frankfurter Buchmesse 2014 zusammen. Ihre Gemeinsamkeit? Die Erfahrung, an Schreibwerkstätten teilgenommen zu haben. Und der Traum vom eigenen Buch.

Fotos: © Anke Kluß/Litprom

  • Die ägyptischen Autorinnen der drei besten Kurzgeschichten des Workshops Cairo Short Stories trafen auf der Frankfurter Buchmesse auf drei junge Nachwuchsautoren aus Frankfurt.

  • Das Publikum der gut besuchten Veranstaltung verfolgte das interkulturelle Gespräch mit großem Interesse

  • Dolmetscher Günther Orth übersetzte den Ideenaustausch zwischen Areej Gamal, Nahla Karam, Asmaa El-Sheik und den jungen Nachwuchstalenten der Schreibwerkstatt des Literaturhauses Frankfurt

  • Es entstand ein angeregtes Gespräch über die jungen Literaturszenen ihrer jeweiligen Länder

  • Die Moderation des spannenden Kultur- und Ideenaustauschs junger Autorinnen und Autoren aus Ägypten und Deutschland übernahm Matthias Göritz


Literaturtage 2014 Mittelamerika: Über Grenzen. Eine Region erzählt.

Am 24. und 25. Januar 2014 empfing Litprom acht Autorinnen und Autoren aus Mittelamerika.
Die Literaturschaffenden begeisterten das Publikum in jeweils vier Podiumsdiskussionen und vier Werkstattgesprächen. Ergänzt wurden die Literaturtage Mittelamerika durch zwei thematisch angeschlossene Filmvorführungen von arte. Eine abschließende Lyrik-Lesung mit Musik krönte die Literaturtage.

Die folgende Bilderstrecke versammelt die guten Stimmungen und Begegnungen an den beiden Tagen.

Fotos: © Anke Kluß

  • Der Saal füllte sich vor dem Auftakt zu den Literaturtagen Mittelamerika.

  • Lutz Kliche, Sergio Ramírez und Héctor Tobar in der Podiumsdiskussion 1, moderiert von Insa Wilke.

  • Podiumsdiskussion 1: Mittelamerika erzählt Geschichte(n). Armes Mittelamerika - so fern von Gott und so nah an den USA.

  • Tequila Sunrise und Margaritas, vom mexikanischen Generalkonsulat gespendet.

  • Héctor Tobar im Gespräch.

  • Freudige Entdeckungen am Büchertisch.

  • Fernando Contreras Castro und Sergio Ramírez.

  • Thomas Wörtche im Gespräch mit Paco Ignacio Taibo II: Grenzüberschreitungen.

  • Stéphane Bittoun las aus den deutschen Übersetzungen von Taibo IIs Büchern vor.

  • Autogrammstunde nach Gespräch und Lesung.

  • Umtrunk am ersten Abend

  • Werkstattgespräch1: "Grenzgänge - die erzählerische Lust am Anderen"

  • Valeria Luiselli im Werkstattgespräch1.

  • Paco I. Taibo II in der Pause.

  • Werkstattgespräch 3: Die Stadt als Protagonist.

  • Werkstattgespräch 4: Raul Zelik und Ruthard Stäblein.

  • Werkstattgespräch 4: Wahrheitsfindung und Versöhnung.

  • Abschlusspodium: Schriftsteller sind Grenzgänger. Oder: Wörter ohne Grenzen.

  • Das Grupo Sal Duo bei der Abschlussveranstaltung mit Lyrik und Musik: Über Text-Grenzen hinaus.

  • Lyrik und Musik: Jacinta Escudos und Carmen Boullosa.

  • Lyrik und Musik: Alan Mills und die Vorleserin Ingrid El Sigai.


AFRIKANISSIMO – Afrikanische Literaturtage

im Literaturhaus Frankfurt am 25. & 26. Januar 2013.

© Anke Kluß

  • Die Besucher strömten zahlreich ins Literaturhaus.

  • Eröffungspodium: Helon Habila, Indra Wussow, Patrice Nganang und Ilija Trojanow diskutieren über "Starke Stimmen und neue Geschichten aus Afrika"

  • Ansturm am Büchertisch

  • Lesepause

  • Thomas Wörtche und Mike Nicol bei grenzüberschreitenden Ermittlungen.

  • No Gender Palava. Willkommen in Babel: Conceição Lima, Fatou Diome und Maaza Mengiste mit ihren Dolmetschern im viersprachigen Workshop.

  • Fatou Diome und Übersetzerin Elisabeth Müller.

  • Maaza Mengiste mit Übersetzerin Jutta Himmelreich.

  • Signierstunde

    Signierstunde

  • ,,Südafrika - Neues Land, neue Themen?" Workshop in Wohnzimmeratmosphäre mit Mike Nicol, Indra Wussow, Manfred Loimeier und Übersetzer Thomas Brückner.

  • Spurensuche, etwas anders mit Thomas Wörtche, Nii Parkes, Helon Habila, Übersetzerin Jutta Himmelreich und dem deutschen Thriller-Autor D.B. Blettenberg.

  • Spurensuche, etwas anders

  • Publikum und Podium applaudierten sich gegenseitig.

  • Vorsitzender der Weltempfänger-Jury Ilija Trojanow.

  • Helon Habila

  • Conceição Lima und Chirikure Chirikure lasen und performten ihre Gedichte. Rechts im Bild: Joram Tarusarira an der Mbira.

  • Jazz-Musiker Baby Sommer in seinem Element.


Arabische Literaturtage: “Aufbruch in die Freiheit? Literarisches Schreiben nach dem Arabischen Frühling 2011”

  • Eröffnung der Arabischen Literaturtage am 20. Januar 2012 im Literaturhaus Frankfurt mit Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt, Geschäftsleiterin Anita Djafari (hier rechts im Bild) und Kurator Dr. Stephan Milich. Kombitickets waren schon am ersten Abend ausverkauft.

    Auftaktveranstaltung "Literatur und Freiheit" mit Hartmut Fähndrich, Maha Hassan, Kersten Knipp, Alawiyya Sobh und Boualem Sansal (von links) Es moderierte Kersten Knipp.

    Alawiyya Sobh aus dem Libanon und Boualem Sansal aus Algerien bei der Eröffnungsveranstaltung zum Thema "Literatur und Freiheit"

  • Abbas Khider aus dem Irak (links) und Ali al-Jallawi, Lyriker aus Bahrein, beim Werkstattgespräch "Schreiben für die Revolution" Es moderierte Claudia Kramatschek.

    Werkstattgespräch "Zensierte Worte – Freie Gedanken" mit der syrischen Autorin Rosa Yassin Hassan, Comic-Autor Magdy el-Shafee aus Ägypten und Autorin Esther Dischereit. Es moderierte Leslie Tramontini.

    Werkstattgespräch "Zensierte Worte – Freie Gedanken": Magdy el-Shafee, Rosa Yassin Hassan, Dolmetscher Günther Orth (von rechts) Rosa Yassin Hassan berichtete vor allem von der aktuellen Lage in Syrien.

  • iedenspreisträger Boualem Sansal und die tunesische Journalistin Sihem Bensedrine zum Thema "Neo-Kolonialismus versus Selbstkolonisierung" Wegen des großen Andrangs musste die Veranstaltung in den Lesesaal verlegt werden. Es moderierte Regina Keil-Sagawe.

    Kurator Stephan Milich, Islamwissenschaftler Stefan Weidner (von links)

    Abschlusspodium "Literarisches Engagement reloaded: Subversive Schreibweisen junger arabischer Autorinnen und Autoren: Magdy El-Shafee, Mansura Eseddin, Moderator Andreas Fanizadeh (von links)

  • Ali al-Jallawi bei der Lesung "...ein Ort für alles Unsagbare: Lyrik in Zeiten des Widerstandes" Es moderierte Stephan Milich. Die deutschen Texte wurden gelesen von Stéphane Bittoun.

    Abschlusskonzert mit dem ägyptischen HipHopper Deeb Bilady ("Mein Land") konnte das Publikum bei der Zugabe schon mitsingen.

    Selbst die Dolmetscher hielt es am Ende nicht mehr in ihren Kabinen.